Artikel für die Kategorie "Bildung und Unterstützung"

Corona-Krise: Neue Ideen für Kinder

Von am um 09:18:02, Kategorien: Bildung und Unterstützung, Familien- und Kinderservicebüro, Kinderhaus BLAUER ELEFANT

Im Jubiläumsjahr - 50 Jahre Kinderschutzbund, Ortsverband  Nordenham - fallen die geplanten Veranstaltungen für Kinder und Eltern der Corona-Pandemie zum Opfer. Dennoch hat das Team des Kinderschutzbundes verschiedene Aktionen auf den Weg gebracht (siehe Artikel unter "Aktuelles"). Es wurde und wird nach Alternativen gesucht, die teilweise schon umgesetzt sind. Weiterlesen:

Unterstützung für Kinder und Eltern durch Aktions-Boxen

Von am um 09:10:11, Kategorien: Bildung und Unterstützung, Familien- und Kinderservicebüro, Kinderhaus BLAUER ELEFANT

 

Kinder und Eltern sind durch die Einschränkungen, die die Corona-Krise mit sich bringt, zum Teil stark belastet. Kurzarbeit, Homeoffice, Schulschließung, fehlende Betreuung verändern den Familienalltag. Das Team des Kinderschutzbundes in Nordenham bietet durch die Ausgabe von Aktions-Boxen an Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren Familien die Möglichkeit, gemeinsam zu lesen, zu basteln, zu experimentieren usw. Finanziert wird die Aktion durch Spenden. Mehr

Informationen dazu finden Sie auch auf der Homepage des BLAUEN ELEFANTEN www.1warder-elefantos.de

Kinderschutzbund schnürt Lernpakete

Von am um 13:39:38, Kategorien: Bildung und Unterstützung

Die coronabedingten "Zwangsferien" mögen zunächst als geschenkte freie Zeit von den Schüler*innen empfunden worden sein. Mittlerweile aber machen sich Eltern als auch Kinder Sorgen über den Schulausfall und seine Folgen. Zwar werden von vielen Schulen Hausaufgaben via Internet gestellt. Viele Kinder benötigen jedoch bei der Anfertigung dieser Hausaufgaben Unterstützung, die sie im Rahmen der Lernförderung durch den Kinderschutzbund, Ortsverband Nordenham, regelmäßig in Anspruch nehmen.

Das Programm "Anders lernen" (siehe Rubrik Bildung und Unterstützung/Lernförderung) soll helfen, Lücken im Lernstoff zu schließen bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen. Die Mitarbeiterinnen des Kinderschutzbund wollen jetzt Lernpakete, individuell auf die einzelnen Schüler*innen zugeschnitten, schnüren. Weiterlesen...

Tag der gewaltfreien Erziehung - Kinder in der Corona-Pandemie

Von am um 13:19:17, Kategorien: Bildung und Unterstützung, Familien- und Kinderservicebüro, Kinderhaus BLAUER ELEFANT, Starke Eltern - Starke Kinder®

Kinder in der Corona-Pandemie – 20 Jahre Recht auf gewaltfreies Aufwachsen

 

                                                                                                                                            Nordenham, 30.04.2020

Zum Tag der gewaltfreien Erziehung am 30.04.2020 befürchtet der Kinderschutzbund Nordenham, dass das Kinderrecht auf gewaltfreie Erziehung in der Corona-Pandemie gefährdet ist.

 

Neben dem generellen Bedarf nach konsequenten Maßnahmen zur Verhütung von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche besteht aktuell das Risiko einer Gewaltzunahme:

 „Insbesondere während der aktuellen Corona Pandemie darf die Politik das Risiko der verdeckten Gewalt gegen Kinder nicht aus den Augen verlieren. Schließlich ist durch die Reduzierung von Kita- und Schulbetrieb, die soziale Aufmerksamkeit geringer geworden. Eine Schnellabfrage durch das Niedersächsische Familienministerium bei den Jugendämtern im Land kann zu mehr Klarheit über die tatsächliche Lage in Familien beitragen. Bisher spekulieren wir alle nur“, sagt der Landesvorsitzende Johannes Schmidt.

 

Die Verordnungen zur Eindämmung der Pandemie werden vom Kinderschutzbund ausdrücklich unterstützt. Dennoch zeigen sich Kinderschützerinnen und Kinderschützer in ganz Deutschland befremdet darüber, dass über die Aufnahme des Spielbetriebs der Bundesliga oder die Eröffnung von Möbelhäusern engagiert diskutiert wird, während die Bedürfnisse von Kindern und ihren Familien nur eine untergeordnete Rolle spielen.

 

„Wir greifen aktuell tief in die Grundrechte von Kindern ein: Wir isolieren sie von ihren Spielkameraden. Wir begrenzen sie in ihrem verbrieften Recht auf Bildung. Und wir enthalten ihnen ausreichend körperliche Bewegung vor. Auch das sind Formen der Gewalt. Es braucht eine Debatte darüber, wie wir Betreuungseinrichtungen und Schulen schrittweise öffnen können. Und diese Debatte muss die Bedürfnisse der Kinder im Blick haben – nicht nur die der Leistungsgesellschaft“, so DKSB-Präsident Heinz Hilgers. 

 

„Der Tag der gewaltfreien Erziehung wird in Deutschland seit 2004 begangen. Seit dem Jahr 2000 gilt in Deutschland das Recht des Kindes auf Gewaltfreie Erziehung. Nach jahrelanger Lobbyarbeit hat vor allem der Kinderschutzbund entscheidend dazu beigetragen, dieses Recht zu verwirklichen“, sagt Anne Allmers, 1. Vorsitzende des Kinderschutzbundes, Ortsverband Nordenham.

 

Der Tag soll daran erinnern, dass die gesamte Gesellschaft die Verantwortung für das gewaltfreie Aufwachsen von Kindern trägt. Zudem soll er Eltern ermutigen, ihr Ideal einer gewaltfreien Erziehung Wirklichkeit werden zu lassen.